Adultismus (engl. Adult – Erwachsene und Endung „ism“ als Kennzeichnung eines gesellschaftlichen Machtsystems) beschreibt das Machtverhältnis, das automatisch zwischen Erwachsenen und Kindern besteht. Aufgrund von Körpergröße, mehr Lebenserfahrung und Wissen entsteht eine Ungleichbehandlung. Erwachsene wissen vermeintlich, was für die Kinder gut oder schlecht ist, ohne diese einzubeziehen. Adultismus ist eine der ersten Diskriminierungserfahrungen, mit denen Kinder aufwachsen. Häufig wird dieses Machtverhältnis als unveränderlich betrachtet. Jedoch ist dies gerade im pädagogischen Kontext zu hinterfragen und auf eine inklusive Sprache und Haltung zu achten.

