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Austausch zur KiBiz-Reform in Gelsenkirchen
„Gute Chancen für die Kleinsten oder Bildung auf Sparflamme?“ lautete der Titel der öffentlichen Diskussionsveranstaltung am 29. Juni 2026 in Gelsenkirchen. Unter Leitung der Landtagsabgeordneten Christin Siebel und Sebastian Watermeier fand dort ein interdisziplinärer Austausch zur Reform des Kinderbildungsgesetzes statt. Mit dabei: Katharina Feldmann, Gebietsleiterin für die Region Gelsenkirchen im KiTa Zweckverband.
Noch vor den Sommerferien soll der Landtag Nordrhein-Westfalen über die Novellierung des KiBiz entscheiden. Die Reform wird Auswirkungen auf alle Kindertageseinrichtungen im Land haben. Sie wird derzeit intensiv von Familien, Beschäftigten, Trägern und Fachverbänden diskutiert.
„Gerade die frühkindliche Bildung entscheidet oft darüber, welche Chancen Kinder später im Bildungsweg haben. Deshalb möchten wir die aktuelle Debatte aufgreifen und gemeinsam mit den Menschen vor Ort diskutieren“, erklärt Christin Siebel als Gastgeberin den Anlass der Veranstaltung. Auf dem Podium diskutierte sie mit Katharina Feldmann, Gebietsleitung in Gelsenkirchen und damit zuständig für 25 katholische KiTas.
„Ich danke den Veranstaltern für die Gelegenheit zum offenen Austausch. Die Gespräche haben gezeigt, wie bedeutsam es ist, die Erfahrungen aller Beteiligten ernst zu nehmen“, resümiert Feldmann. „Ein wichtiger Gedanke, der sich durch die Diskussion gezogen hat, ist das Verständnis von Bildung als integraler Bestandteil des gesamten KiTa-Alltags. Denn Bildung findet nicht nur zu bestimmten Zeiten statt, sondern begleitet Kinder in allen Situationen des Tages. Diese Perspektive sollte bei der Weiterentwicklung des KiBiz dringend berücksichtigt werden.“
Im Rahmen der Veranstaltung hatten Familien, Fachkräfte, KiTa-Leitungen, Trägervertretungen und andere Interessierte ihre Haltung, Fragen und Erwartungen im Kontext der KiBiz-Reform eingebracht.

