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Bochumer Religionsbeauftragte treffen sich auf Stadtebene
Am 15. Januar fand im Gemeindehaus St. Gertrud von Brabant in Bochum-Wattenscheid das Neujahrstreffen aller Bochumer Religionsbeauftragten statt. Rund 40 ausgebildete Expert*innen für religionspädagogische Angebote in der KiTa nahmen daran teil. Im Mittelpunkt standen das gegenseitige Kennenlernen und der fachliche Austausch – über Einrichtungs- und Pfarreigrenzen hinweg.
„Wir erleben hier, wie wertvoll es ist, wenn Religionsbeauftragte aus unterschiedlichen Einrichtungen zusammenkommen und ihre Erfahrungen teilen. Das Netzwerk stärkt den pädagogischen Alltag der Religionsbeauftragten: Sie teilen Materialien, Methoden und Erfahrungen – das erweitert den Blick auf die eigene Arbeit in der KiTa“, betont Nicole Back, Religionspädagogin im KiTa Zweckverband und Leiterin des Treffens. „Die Kolleginnen inspirieren sich und können aus einem enormen gegenseitigen Wissenspool schöpfen. Ideen für den eigenen KiTa-Alltag und Kooperationen entwickeln sich über Pfarreigrenzen hinweg, und es entsteht ein gemeinsames Verständnis von Qualität in der Religionspädagogik.“
Ein Bestandteil des Treffens ist die Vorstellung religionspädagogischer Methoden und Fortbildungen. In diesem Jahr präsentierten Kolleginnen die Ausbildung zur/zum „Bibelerzähler*in“, die auf großes Interesse stieß. Die Weiterbildung ist eine erzähldidaktische Ausbildung, die dazu befähigt, biblische Geschichten frei, lebendig und berührend zu erzählen. Sie wird bundesweit von kirchlichen Einrichtungen angeboten und richtet sich an Menschen, die in Gemeinde, Pädagogik oder Seelsorge tätig sind oder dort wirken möchten.
In Bochum hat sich eine stadtweite Vernetzungsstruktur entwickelt, die die religionspädagogische Arbeit nachhaltig stärkt und weiterentwickelt. Die Zusammenarbeit der Religionsbeauftragten auf Stadtebene zahlt auch auf die Ziele des Bistumsprogramms „Christlich leben. Mittendrin.“ (CLM) ein, bei dem es um die Weiterentwicklung der Kirche geht, um Christsein alltagsnah, glaubwürdig und mitten in der Gesellschaft zu leben. Es soll ein Netzwerk gelebten Glaubens gemeinsam mit Gemeinden, kirchlichen Akteuren, Kommunen und engagierten Menschen im Ruhrgebiet entstehen – über Pfarreigrenzen hinaus.


