13.03.2026
Verbandsmitteilungen

didacta 2026: Bildungstrends und fachlicher Austausch ‎

Vom 10. bis 14. März 2026 fand die didacta in Köln statt. Als größte Fachmesse ‎der Bildungsbranche bot sie zahlreiche Impulse für die pädagogische Praxis. ‎Auch Vertreterinnen des KiTa Zweckverband waren vor Ort, um neue Trends ‎kennenzulernen, sich zu vernetzen und fachliche Perspektiven in Diskussionen ‎einzubringen.‎

Zwischen Messeständen und Fachvorträgen von Expert*innen aus ganz ‎Deutschland bot die didacta Einblicke in aktuelle Entwicklungen in der frühen ‎Bildung. Der KiTa Zweckverband nutzte die Messe, um innovative Materialien, ‎Möbel und digitale Lösungen kennenzulernen. Gleichzeitig präsentierte er sich bei ‎verschiedenen Gesprächsformaten als Träger von über 230 katholischen ‎Kindertageseinrichtungen im Bistum Essen und kompetenter und verlässlicher ‎Partner für Familien.‎

Ein bedeutsamer Programmpunkt war die Podiumsdiskussion „Zwischen ‎Vertrautem und Neuem – ein multiperspektivischer Blick auf Übergänge“. Dabei ‎ging es um die Frage, wie Übergänge im Bildungssystem, besonders der Wechsel ‎von der KiTa in die Grundschule, sensibel vorbereitet und gestaltet werden können. ‎

Fachberaterin Kristin Straten vertrat den KiTa Zweckverband in der Diskussion und ‎betonte, wie wichtig eine enge Zusammenarbeit mit Grundschulen sowie eine ‎transparente Kommunikation mit Familien ist. „Wenn KiTas, Grundschulen und ‎Familien frühzeitig und vertrauensvoll zusammenarbeiten, entsteht für Kinder ein ‎stabiler Rahmen, der ihnen Orientierung und Sicherheit gibt“, erklärte sie. ‎Gleichzeitig sei es wichtig, Kinder in dieser Phase aktiv zu beteiligen und ihre ‎Selbstwirksamkeit zu stärken. „Kinder, die sich als selbstwirksam erleben, können ‎neuen Herausforderungen deutlich sicherer begegnen.“ Gerade im letzten KiTa-‎Jahr sollten daher Selbstwirksamkeit und Partizipation besonders im Fokus stehen.‎

Darüber hinaus war der KiTa Zweckverband beim „Markt der Möglichkeiten“ ‎vertreten. In Kooperation mit dem KTK-Bundesverband stand hier das Thema ‎‎„Frühe Bildung im demografischen Wandel – Die Rolle von Familienzentren und ‎KiTa-Sozialarbeit“ im Mittelpunkt. Die KiTa-Leitungen Mandy Nau aus der KiTa St. ‎Swidbert in Bochum und Nicole Wegner aus der KiTa St. Marien in Schwelm gaben ‎Einblicke in ihre Arbeit und stellten vor, was KiTa-Sozialarbeit bedeutet. Sie zeigten, ‎wie Familienzentren Familien unterstützen und kamen mit Interessierten über ‎Erfahrungen, Herausforderungen und Chancen der pädagogischen Arbeit ins ‎Gespräch. ‎