Verbandsmitteilungen
didacta 2026: Bildungstrends und fachlicher Austausch
Vom 10. bis 14. März 2026 fand die didacta in Köln statt. Als größte Fachmesse der Bildungsbranche bot sie zahlreiche Impulse für die pädagogische Praxis. Auch Vertreterinnen des KiTa Zweckverband waren vor Ort, um neue Trends kennenzulernen, sich zu vernetzen und fachliche Perspektiven in Diskussionen einzubringen.
Zwischen Messeständen und Fachvorträgen von Expert*innen aus ganz Deutschland bot die didacta Einblicke in aktuelle Entwicklungen in der frühen Bildung. Der KiTa Zweckverband nutzte die Messe, um innovative Materialien, Möbel und digitale Lösungen kennenzulernen. Gleichzeitig präsentierte er sich bei verschiedenen Gesprächsformaten als Träger von über 230 katholischen Kindertageseinrichtungen im Bistum Essen und kompetenter und verlässlicher Partner für Familien.
Ein bedeutsamer Programmpunkt war die Podiumsdiskussion „Zwischen Vertrautem und Neuem – ein multiperspektivischer Blick auf Übergänge“. Dabei ging es um die Frage, wie Übergänge im Bildungssystem, besonders der Wechsel von der KiTa in die Grundschule, sensibel vorbereitet und gestaltet werden können.
Fachberaterin Kristin Straten vertrat den KiTa Zweckverband in der Diskussion und betonte, wie wichtig eine enge Zusammenarbeit mit Grundschulen sowie eine transparente Kommunikation mit Familien ist. „Wenn KiTas, Grundschulen und Familien frühzeitig und vertrauensvoll zusammenarbeiten, entsteht für Kinder ein stabiler Rahmen, der ihnen Orientierung und Sicherheit gibt“, erklärte sie. Gleichzeitig sei es wichtig, Kinder in dieser Phase aktiv zu beteiligen und ihre Selbstwirksamkeit zu stärken. „Kinder, die sich als selbstwirksam erleben, können neuen Herausforderungen deutlich sicherer begegnen.“ Gerade im letzten KiTa-Jahr sollten daher Selbstwirksamkeit und Partizipation besonders im Fokus stehen.
Darüber hinaus war der KiTa Zweckverband beim „Markt der Möglichkeiten“ vertreten. In Kooperation mit dem KTK-Bundesverband stand hier das Thema „Frühe Bildung im demografischen Wandel – Die Rolle von Familienzentren und KiTa-Sozialarbeit“ im Mittelpunkt. Die KiTa-Leitungen Mandy Nau aus der KiTa St. Swidbert in Bochum und Nicole Wegner aus der KiTa St. Marien in Schwelm gaben Einblicke in ihre Arbeit und stellten vor, was KiTa-Sozialarbeit bedeutet. Sie zeigten, wie Familienzentren Familien unterstützen und kamen mit Interessierten über Erfahrungen, Herausforderungen und Chancen der pädagogischen Arbeit ins Gespräch.



