Aus den KiTas
Essener „Gießkannenheld:innen“: Neuer Wassertank stärkt Umweltbildung in der KiTa St. Kamillus
Auf dem Gelände der katholischen KiTa St. Kamillus in Essen-Heidhausen wurde ein neuer Wassertank aufgestellt. Darin wird Regenwasser gesammelt, das anschließend zum Gießen der umliegenden Stadtbäume genutzt wird. Die KiTa ist damit Teil der Initiative „Gießkannenheld:innen“, die Klimaschutz und Umweltbildung im urbanen Raum miteinander verbindet.
In der KiTa St. Kamillus ist der neue Wassertank fester Bestandteil des Alltags: Gemeinsam mit den pädagogischen Fachkräften gießen die Kinder die umliegenden Bäume mit dem gesammelten Regenwasser und entwickeln so ein Verständnis für einen nachhaltigen Umgang mit Ressourcen.
„Gerade in Zeiten des Klimawandels gewinnt der Naturschutz schon in der frühkindlichen Bildung an Bedeutung. In unserer KiTa entdecken die Kinder spielerisch, wie wichtig ein achtsamer Umgang mit der Natur ist“, erklärt KiTa-Leiterin Isabell Dorin. „Das Projekt bietet uns eine wunderbare Gelegenheit, dies weiter im Alltag zu verankern. Wir freuen uns sehr, dabei zu sein.“
Der Wassertank ist einer von vier neuen Behältern, die durch eine Förderung der Firma Westenergie im Essener Stadtgebiet aufgestellt werden. Die Initiative „Gießkannenheld:innen“ ermöglicht den Kindern einen altersgerechten Zugang zum Thema Umweltbildung: Sie erleben praktisch, wie die Natur funktioniert und welche Bedeutung Bäume für das Stadtklima haben.
Der Wassertank ist eine passende Ergänzung zum pädagogischen Schwerpunkt der KiTa: Bereits Anfang 2021 eröffnete die KiTa St. Kamillus eine Waldgruppe. Dafür wurde ein Bauwagen aufgestellt, in dem rund 20 Kinder vom Schwerpunkt „Waldpädagogik“ profitieren. In der Naturgruppe wird den Kindern Raum und Zeit geboten, Umweltphänomene und ökologische Zusammenhänge zu entdecken.


