28.01.2026
Verbandsmitteilungen

Interkulturelle Einblicke: KiTa-Kinder entdecken Kirche, Moschee und Synagoge

In den vergangenen Wochen haben die Känguru-Kinder, die Vorschulkinder der KiTa St. Ludgerus in Gelsenkirchen, interkulturelle Einblicke gesammelt: Sie begegneten unterschiedlichen Religionen und Kulturen. 

Neben Geschichten über andere Religionen sowie eigenen Erfahrungen und Erzählungen der Kinder standen die Besuche von drei zentralen Glaubensorten in Gelsenkirchen und Umgebung im Mittelpunkt: die katholische Kirche, eine Moschee sowie eine Synagoge. Jede Führung wurde von Vertreter*innen der jeweiligen Gemeinden begleitet, die den Kindern Einblicke in religiöse Traditionen, Rituale und Symbole gaben.

In der katholischen Kirche St. Urbanus erkundeten die Kinder den Kirchenraum, lernten liturgische Gegenstände kennen und stellten Fragen zu Festen wie Weihnachten oder Ostern.

In der Moschee erfuhren die Kinder, wie Muslim*innen beten, welche Bedeutung der Gebetsraum hat und warum Schuhe ausgezogen werden. Besonders beeindruckte die Kinder der Gebetsruf, der ihnen erklärt und vorgespielt wurde.

Bei dem Besuch in der Essener Synagoge lernten die Kinder die Bedeutung der Tora kennen, betrachteten hebräische Schriftzeichen und hörten Geschichten aus dem jüdischen Leben.

„KiTas sind Orte religiöser Vielfalt. Neben dem christlichen Glauben begegnen Kinder hier auch anderen Religionen und Kulturen. Wenn Kinder diese erforschen, dann haben sie die Möglichkeit Gemeinsamkeiten zu entdecken, Fragen zu stellen und sich mit der eigenen religiösen Identität auseinanderzusetzen. Ziel war es, den Kindern frühzeitig Werte wie Respekt, Offenheit und Neugier gegenüber anderen Lebenswelten zu vermitteln“, sagt KiTa-Leitung Britta Berendes. Mit dem interkulturellen Angebot setzt die KiTa St. Ludgerus ein deutliches Zeichen für gelebte Vielfalt und frühe interkulturelle Bildung.