Verbandsmitteilungen
KTK-Bundesverband: Position zum KiTa-Startchancen- und Qualitätsentwicklungsgesetz
Der KTK-Bundesverband hat gemeinsam mit dem Deutschen Caritasverband eine Stellungnahme zum Referentenentwurf des neuen KiTa-Startchancen- und
Qualitätsentwicklungsgesetz (SCQEG) veröffentlicht. Darin werden die geplanten Regelungen begrüßt und zugleich konkrete Anregungen für eine nachhaltige Weiterentwicklung der Qualität in Kindertageseinrichtungen formuliert.
Mit der Stellungnahme bringt der KTK-Bundesverband, dem auch der KiTa Zweckverband angehört, die Erfahrungen katholischer KiTas und ihrer Träger in das Gesetzgebungsverfahren ein. Er setzt sich für ein ganzheitliches Bildungsverständnis ein, das jedes Kind in seiner individuellen Persönlichkeit, seinen Ressourcen und Potenzialen wahrnimmt und stärkt.
Begrüßt wird ausdrücklich das Ziel des SCQEG, die Qualität der Kindertagesbetreuung bundesweit nachhaltig weiterzuentwickeln und die Startchancen von Kindern zu verbessern. Damit dieses Ziel erreicht werden kann, brauche es mehr als gesetzliche Qualitätsansprüche. Notwendig seien verbindliche Standards ohne neue bürokratische Hürden, klare Zuständigkeiten, eine auskömmliche, langfristig gesicherte Finanzierung, fachliche Unterstützung sowie ausreichend qualifiziertes Personal.
Zudem betont der KTK-Bundesverband die Bedeutung einer alltagsintegrierten Sprachbildung, die allen Kindern zugutekommt. Sie sei zentraler Bestandteil ganzheitlicher frühkindlicher Bildung und könne ihre Wirkung besonders dann entfalten, wenn sie in den pädagogischen Alltag eingebettet sei und nicht auf einzelne Verfahren reduziert werde.
Die Stellungnahme entstand in einem breiten Abstimmungsprozess innerhalb des Verbandes und wird vom Deutschen Caritasverband mitgetragen. Gleichzeitig bringt sich der KTK-Bundesverband aktiv in die Erarbeitung der Stellungnahme der Bundesarbeitsgemeinschaft der Freien Wohlfahrtspflege ein. Auf diese Weise fließen die Perspektiven der katholischen Kindertageseinrichtungen und ihrer Träger sowohl unmittelbar als auch über die verbandliche Interessenvertretung in den politischen Prozess ein.
Den vollständigen Text finden Sie hier.
