31.07.2026
Verbandsmitteilungen

KTK-Bundesverband: Position zum KiTa-Startchancen- und ‎Qualitätsentwicklungsgesetz

Der KTK-Bundesverband hat gemeinsam mit dem Deutschen Caritasverband eine ‎Stellungnahme zum Referentenentwurf des neuen KiTa-Startchancen- und
Qualitätsentwicklungsgesetz (SCQEG) veröffentlicht. Darin werden die geplanten ‎Regelungen begrüßt und zugleich konkrete Anregungen für eine nachhaltige ‎Weiterentwicklung der Qualität in Kindertageseinrichtungen formuliert.‎

Mit der Stellungnahme bringt der KTK-Bundesverband, dem auch der KiTa Zweckverband ‎angehört, die Erfahrungen katholischer KiTas und ihrer Träger in das ‎Gesetzgebungsverfahren ein. Er setzt sich für ein ganzheitliches Bildungsverständnis ein, das ‎jedes Kind in seiner individuellen Persönlichkeit, seinen Ressourcen und Potenzialen ‎wahrnimmt und stärkt. ‎

Begrüßt wird ausdrücklich das Ziel des SCQEG, die Qualität der Kindertagesbetreuung ‎bundesweit nachhaltig weiterzuentwickeln und die Startchancen von Kindern zu verbessern. ‎Damit dieses Ziel erreicht werden kann, brauche es mehr als gesetzliche Qualitätsansprüche. ‎Notwendig seien verbindliche Standards ohne neue bürokratische Hürden, klare ‎Zuständigkeiten, eine auskömmliche, langfristig gesicherte Finanzierung, fachliche ‎Unterstützung sowie ausreichend qualifiziertes Personal. ‎

Zudem betont der KTK-Bundesverband die Bedeutung einer alltagsintegrierten ‎Sprachbildung, die allen Kindern zugutekommt. Sie sei zentraler Bestandteil ganzheitlicher ‎frühkindlicher Bildung und könne ihre Wirkung besonders dann entfalten, wenn sie in den ‎pädagogischen Alltag eingebettet sei und nicht auf einzelne Verfahren reduziert werde.‎

Die Stellungnahme entstand in einem breiten Abstimmungsprozess innerhalb des Verbandes ‎und wird vom Deutschen Caritasverband mitgetragen. Gleichzeitig bringt sich der KTK-‎Bundesverband aktiv in die Erarbeitung der Stellungnahme der Bundesarbeitsgemeinschaft ‎der Freien Wohlfahrtspflege ein. Auf diese Weise fließen die Perspektiven der katholischen ‎Kindertageseinrichtungen und ihrer Träger sowohl unmittelbar als auch über die verbandliche ‎Interessenvertretung in den politischen Prozess ein.‎

Den vollständigen Text finden Sie hier