Aus den KiTas
Dreikönigstag in den KiTas
Rund um den Gedenktag der Heiligen Drei Könige am 6. Januar haben die KiTas des KiTa‑Zweckverbandes verschiedene Aktivitäten durchgeführt, um die Bedeutung der drei Heiligen Könige kindgerecht zu vermitteln.
Die Kinder der KiTa St. Franziskus in Bochum besuchten die benachbarte Kirche und betrachteten dort die Krippe mit den Figuren der Heiligen Drei Könige. Sie erfuhren mehr über die drei Sterndeuter, die einem hellen Stern nach Bethlehem folgten, um das neugeborene Jesuskind zu sehen. Dabei lernten die Kinder auch die besonderen Gaben kennen, die die Könige mitbrachten: Gold, Weihrauch und Myrrhe.
Im Anschluss setzten sich die Kinder damit auseinander, welche Geschenke heute für ein Neugeborenes typisch wären und weshalb die biblischen Könige gerade diese drei Gaben auswählten: Gold stand für Kostbarkeit, Weihrauch symbolisierte Gottes Nähe und Myrrhe galt als Schutz vor Krankheiten. Zum Abschluss stellten die Kinder das neue Jahr unter Gottes Segen und feierten gemeinsam einen Wortgottesdienst.
Den traditionellen Sternsingersegen nahmen die Kinder mit in die Einrichtung. Zusätzlich erhielten die Eltern das Friedenslicht aus Bethlehem, das als Zeichen für Hoffnung und Verbundenheit gilt.
Mit religionspädagogischen Angeboten vermitteln die Mitarbeitenden in den KiTas kulturelle und religiöse Hintergründe zu Feierlichkeiten im Kirchenkreis und bieten den Kindern Raum für Fragen, Erfahrungen und gemeinsames Erleben.
In der KiTa St. Bonifatius in Essen standen nach dem Besuch der Sternsinger in der Einrichtung die Geschenke der Heiligen Drei Könige, insbesondere das Geschenk des Weihrauchs im Mittelpunkt:
Im Rahmen einer kindgerechten Einführung erfuhren die Kinder, dass Weihrauch aus dem Harz eines Baumes gewonnen wird und zum Räuchern glühende Kohle benötigt wird. Dabei wurde erklärt, dass der aufsteigende Rauch in vielen religiösen Traditionen als Symbol für Gebete verstanden wird, die in den Himmel steigen.
Unter pädagogischer Anleitung durfte anschließend jedes Kind ein einzelnes Weihrauchkorn auf die glühende Kohle legen und beobachten, wie der Rauch entsteht. Dabei machten die Kinder auch eigene Sinneserfahrungen: Während einige den Duft als angenehm empfanden, nahmen andere ihn weniger gern wahr. Diese unterschiedlichen Wahrnehmungen wurden gemeinsam besprochen und reflektiert.
Zum Abschluss besuchte die Gruppe die Krippe in der benachbarten Kirche St. Bonifatius. Dort betrachteten die Kinder die Figuren der drei Könige und erhielten die Möglichkeit, eigene Gedanken, Bitten oder Dank vor dem Kind in der Krippe auszudrücken.
Das Angebot bot den Kindern einen anschaulichen Zugang zu einem wichtigen Bestandteil der christlichen Tradition und förderte zugleich ihre Wahrnehmungs- und Ausdrucksfähigkeit.
Die Kinder der KiTa St. Antonius in Oberhausen besuchten ebenfalls die benachbarte Kirche, um die Krippe mit den Heiligen Drei Königen zu betrachten. Bereits im Advent haben sich die Kinder intensiv mit der sogenannten Wanderkrippe der Kirche beschäftigt und gemeinsam im pädagogischen Alltag die Gestaltung der Krippe übernommen.
In der KiTa St. Hubertus in Essen nutzten Kinder und pädagogische Fachkräfte den Besuch der Sternsinger*innen, um gemeinsam über die Herkunft und Bedeutung der Aktion Sternsinger ins Gespräch zu kommen. Die jährliche Solidaritätsaktion, bei der Kinder in Anlehnung an die Heiligen Drei Könige von Haus zu Haus ziehen, macht auf die Lebenssituation von Kindern in Not aufmerksam und sammelt Spenden für weltweite Hilfsprojekte.
So wurde der traditionelle Besuch der Sternsinger*innen zu einem lebendigen Lernmoment über Solidarität, Nächstenliebe und globales Miteinander.





